Tropensturm Lupit verschont Philippinen

Der Tropensturm „Lupit“ hat die Philippinen verschont und nimmt Kurs auf Japan. In den nördlichen philippinischen Provinzen kehrten am Samstag tausende Menschen in ihre Häuser zurück.

Die Menschen auf den Philippinen leiden noch unter den Folgen der letzten Wirbelstürme. Von dem jüngsten Tropensturm „Lupit“ blieben sie aber verschont.

Sie hatten sich in der vergangenen Woche in Sicherheit gebracht, als sich „Lupit“ noch als Taifun der Inselgruppe näherte.

Die Philippinen leiden noch unter den Zerstörungen der Taifune „Parma“ und „Ketsana“, die in den vergangenen Wochen schwere Verwüstungen angerichtet hatten. 929 Menschen kamen ums Leben. In Landwirtschaft und Infrastruktur entstanden Schäden in Höhe von umgerechnet 434 Millionen Euro.

Der philippinische Wetterdienst meldete, „Lupit“ bewege sich jetzt mit 15 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordosten. Die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Wirbelsturms erreichten nur noch bis zu 120 Stundenkilometer – vor wenigen Tagen waren noch 230 Kilometer pro Stunde gemessen worden. Die Meteorologen sagten voraus, dass „Lupit“ am Montagmorgen etwa 230 Kilometer östlich der japanischen Okinawa-Inseln sein wird.

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