Expräsident Estrada will wieder an die Spitze

Bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr will der gestürzte philippinische Staatschef Joseph Estrada wieder zur Wahl antreten. Im Jahr 2007 war Estrada wegen Korruption zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Seine Nachfolgerin Gloria Arroyo begnadete ihn allerdings zwei Monate nach dem Urteil. Angeblich habe Estrada jedoch zugesagt, keine politisches Amt mehr bekleiden zu wollen.

Und nun will Joseph Estrada mit 72 Jahren wieder kandidieren. Dies gab er heute gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bekannt. Vorher gab es schon verschiedene Berichte philippinischer Medien, die eine Kandidatur vermuten ließen.

Estrada war über drei Jahrzehnte lang einer der beliebtesten Schauspieler des Landes. Er spielte in mehr als hundert Filmen mit. 1998 gewann er mit dem größten Vorsprung in der Geschichte den Wahlkampf um das Präsidentenamt. Doch schon bald danach wurden ihm Unfähigkeit und Korruption nachgesagt. Schließlich führte dies zu seiner Entmachtung mit Billigung des Militärs im Jahr 2001.

2007 wurde der ehemalige Filmstar von einem Gericht in Madrid schuldig gesprochen. Während seiner Amtszeit soll Estrada umgerechnet mehr als 60 Millionen Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

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Arroyo verteilt mehr Geld für die Armen der Philippinen

Nachdem ihre Partei in der letzten Zeit heftigen Gegenwind hatten, wegen ihrer angeblich extravaganten Abendessen in den USA, geht Präsidentin Gloria Arroyo nun mit einer Offensive gegen die Armut vor. Anstelle der geplanten 700.000 Familien sollen in Zukunft 1 Millionen Haushalte in den Genuss des Cash Transfer Programms der Regierung kommen. Dies ist auch besser bekannt als "Pantawid Pamilyang Pilipino" (PPP)-Programm. Die Aufstockung würde bedeuten das zusätzliche 5 Milliarden Peso in den bestehenden 10 Milliarden Peso Fon einfliessen werden. Der Kampf gegen die Armut auf den Philippinen wird somit immer mehr ein zentrales wenn nicht sogar das zentrale Ziel der Regierung um Gloria Arroyo.

In der letzten Woche kamen Gerüchte auf das Präsidentin Arroyo einen neuen Jet für 1,2 Milliarden Peso in Auftrag gegeben hat. Dieser Auftrag wurde mitlerweile von der Regierung wieder zurück gezogen. Die Opposition zeigte sich erleichterte über diese Entwicklung.

Eugenio Vagni aus Abu Sayyaf Gefangenschaft entlassen

Die letzte Geisel, der Aufständigen in Sulu, ist heute Morgen um 1:05 aus der Gefan genschaft befret worden. Über 6 Monate befand sich Eugenio Vagni in der Gewalt der Abu Syyaf Rebellen. In einem Interview mit den Philippinen Nachrichten versicherte der Vorsitzende des philippinischen nationalen roten Kreuz das keinerlei Lösegelder gezahlt wurden. Aber bereits vor ein paar Tagen haben zwei Frauen des Abu Sayyaf Führers Albader Parad in einer Befragung durch das Militär von der kommenden Enlassung von Eugenio Vagni gesprochen.

Bei seiner Befreiung trug Eugenio Vagni eine grüne Jacke, ein schwarzes Shirt und eine Jogginghose. Er machte den Eindruck als würde ihm das laufen schwer fallen. Es war heute morgen noch nicht ganz sicher ob Eugenio Vagni heute bereits mit der Präsidentin der Philippinen Gloria Arroyo zusammen trifft. Sein erster Weg in Freiheit führte ihn an diesem Sonntag morgen erstmal in ein philippinisches Krankenhaus.

Gloria Arroyo hält Messe in Malacangang ab

Präsidentin Gloria Arroyo und ihr Kabinett halten am Freitag in Malacanang eine Messe für die ehemalige Präsidentin Corazon Aquino ab, die mit Darmkrebs im Krankenhaus liegt. Pfarrer Jason Laguerta führte die Messe im Zeremoniensaal des Palast durch und betete für Frau Aquinos Erholung. Die ehemalige Präsidentin liegt im Makati Medical Center. An der Messe nahmen Vize Präsident Noli de Castro und einige Staatssekretäre teil, u.a. Peter Favila, Francisco Duque und Rolando Andaya. Senats Präsident Juan Ponce Enrile und andere ehemalige Mitglieder des Kabinetts von Frau Aquino haben auch an der Messe teilgenommen.

Regierungssprecherin Sytangco berichtete gegenüber Philippinen Nachrichten das der Zustand von Corazon Aquino stabil und sie bei vollem Bewusstsein ist. Sie war am Donnerstag schon wieder in der Lage einen kleinen Milchshake zu genießen. Corazon Aquino ist sehr angetan und dankbar für die Messe, die extra für sie abgehalten wurde und bedankt sich für die Anteilnahme an ihrer Gesundheit.

Vize Praesdient Manuel de Castro Jr. geniesst hohes Vertrauen in den Philippinen

Die Präsidentin der Philippinen, Gloria Arroyo, genießt kein hohes Vertrauen in ihrem Land. Nach einer Pulse Asia Umfrage wird Vize Präsdient Manuel de Castro Jr. am meisten vertraut. 46% der philippinischen Bevölkerung stehen Präsidentin Arroyo misstrauisch gegenüber. Dem gegenüber stehen 53% die die Leistung des Vizepräsidenten wertschätzen. Geringere öffentliche Anerkennung hat nur der Regierungssprecher Prospero Nograles Jr. zu beklagen. Nach Meinung der Philippinen Nachrichten macht Präsidentin Gloria Arroyo ihre Sache aber sehr gut.

Kirche greift in Philippinische Politik ein

Jeder hat es schon immer gewusst die Kirche ist auf den Philippinen nicht nur omnipräsent nein sie meint auch Mitsprache Recht zu haben. Nicht anders läst es sich erklären das bei der anstehenden Verfassungsänderung Partei ergriffen wird. Die Änderungen die durch einen Beschluss des Repräsentantenhauses eine zukünftige Einrichtung einer verfassungsgebenden Versammlung beschlossen. Die Mitglieder der Versammlung sollen aus Mitgliedern des Repräsentantenhaus und Senat bestehen.
Die Bischofskonferenz der Philippinen vertreten durch ihren Vorsitzenden Erzbischof Angel Lagdameo hofft nun das die Landesvertreter mit ihrer neuen Versammlung keinen Erfolg haben. Wahrscheinlich soll mit dem Aufruf zum Widerstand eine Verlängerung von Präsidentin Gloria Arroyo verhindert werden. Darf sich die Kirche wirklich in Staatsgeschäfte einmischen oder sollte sie sich nicht besser ihr soziales Engagement weiter ausbauen

Umweltschutz in den Philippinen mit Hilfe Süd Koreanischer Firmen

Ein ereignisreicher Tag für die Philippinen und ihren Kampf gegen die Globale Erwärmung. Zwei Süd Koreanische Unternehmen haben eine Art Vorvertrag unterzeichnet in dem sie sich zu einem Invest von 200 Millionen Dollar. Dabei investiert die Kepco (Korea Electric Power Co) mit 50 Millionen Dollar den kleineren Teil der Investitionen und die Kexim (Export Import Bank of Korea) die restlichen 150 Millionen Dollar.

Ein wichtiger Schritt in die Richtige Richtung Umweltschutz weg von Ölkraftwerken hin zu erneuerbaren Energien. Mit diesen Geldern hier sollen nur Windkraftwerke gebaut werden. Wie wichtig das Projekt der Präsidentin Gloria Arroyo ist zeigt das sie bei der Unterzeichnung zusammen mit dem Südkoreanischen Präsident in Korea anwesend war

Zusätzlich gibt es wohl jährlich 8000 neue Jobs in Korea für Philippinos die auch im Ausland arbeiten möchten. Für beide Länder ist dies mit Sicherheit wieder ein schritt der sie in die Richtige Richtung bringt und ihre Asiatische Freundschaft weiter bindet.

Arroyo sichert Wahlen fuer 2010 zu

Die philippinischen Wahlen im Mai 2010 werden wahrscheinlich von der fusionierten Lakas-Kampi-CMD (Christen Muslime Demokraten) dominiert. Gleichzeitig gab Präsidentin Arroyo ihrem Wunsch Ausdruck die Koalition hinter der Partei zu einigen und zu stärken. Dies ist die beste Garantie für einen Erfolg im Jahr 2010, sagt Gloria Arroyo in einem Interview mit den philippinischen Nachrichten. Sie ist gestärkt aus den Fusionsgesprächen gegangen und steht weiterhin selbstbewusst an der Spitze der Repubilk Philippinen. Durch die Fusion verfügt die neue Partei nun über eine Menge Präsidentschaftskandidaten. Zwei davon sind Vizepräsident Noli de Castro und Verteidigungsminister Gilberto Teodoro.

Philippinen kein Ort für Investitionen?

Die Philippinen werden niemals ein Ort für erhebliche Investitionen werden solange die Regeln hierfür immer wieder geändert werden.
In Manila etwa ist sich Mayor Alfredo Lim nicht sicher ob er für oder gegen die Verlegung eines Öl-Depots, vor der Küste von Pandacan, stimmen soll. Dies nachdem der Oberste Gerichtshof ein lokales Gesetz aus der Zeit vor Lim bestätigte. Es dürfte also kein Problem sein für Mayor Lim eine Entscheidung zu treffen, er muss sich nur an das Gesetz halten. Der Grund für die Verzögerung ist eine strittige Auslegung des Urteils. Es ist also möglich das die Öl-Depots vor Pandacan bestehen bleiben sollte die Stadt die ursprüngliche Verordnung ändern. Mayor Lim gerät nun auch unter Druck von lokalen Gruppen, wie z.b. der katolischen Kirche. Manilas Erzbischof Kardninal Gaudencio Rosales ist entschieden gegen ein Verbleib der Depots.

Die philippinische Regierung, rund um Präsidentin Arroyo, ist sehr besorgt aufgrund der bestehenden Debatte. Nach Aussage eines Sprechers der Regierung ist man besonders besorgt um die Probleme der ausländischen Investoren. Nach Meinung von Philippinen Nachrichten ist die Regierung an dieser Stelle zurecht besorgt. Es ist mehr oder weniger unerheblich wie sich Mayor Lim entscheidet, da seine Entscheidung jederzeit von der Stadtverwaltung überstimmt und geändert werden kann. Eine sichere Grundlage für Investitionen kann man so nicht schaffen. Und das diese Investitionen wichtig wären für die Philippinen darüber gibt es vermutlich keine zwei Meinungen.

Ein Vorstandsmitglied von Unilever, der mehrere Jahre in einer grossen Fabrik in Paco angestellt war, hat die Möglichkeit bemerkt das Unilever sich nicht nur aus Manila sondern auch aus den gesamten Philippinen zurück ziehen könnte. Zugunsten eines Landes in dem es einfacher ist Geschäfte zu machen. Die Steuereinnahmen aus diesen Geschäften würden dann natürlich auch in die Taschen andere Staaten fließen. Wenn die grossen Unternehmen beginnen sich aus dem Land zu verabschieden, verabschieden sich gleichzeitig auch sehr viele Arbeitsplätze und Steuereinnahmen der Regierung. Die Regierung der Philippinen scheint diese Gefahr aber nicht zu interessieren, ansonsten hätte man schon längst Grundlagen geschaffen die das Land attraktiver für ausländische Investoren und weniger anfällig für die Launen der Verwaltung und der Justiz.

Präsidentin der Philippinen nimmt an Umwelttreffen teil

Die Präsidentin der Philippinen, Gloria Arroyo, nimmt in dieser Woche an einem Treffen des Coral-Triangle-Gipfels in Indonesien teil. Sie trifft sich dort mit den Staatschef von sechs weiteren Ländern. Bei dem Treffen werden Massnahmen zur Erhaltung und dem Schutz des Meeres und im besonderen gefährdeter Korallenriffe besprochen. Die Philippinen beheimaten mit Papua-Neuguinea, Indonesion, Oststimor, Malaysia und den Salomonen mehr als ein Drittel der weltweiten Korallenriffe. Die Gesamtfläche beträgt 6,5 Millionen Quadratkilometer. Die Coral-Triangle-Initiative (CTI) begann ihr Programm im Jahr 2007 mit der Schaffung eines Netzes von Schutzgebieten an sorgfältig ausgewählten Standorten. Dort wird seitdem die Nutzung der natürlichen Ressourcen geregelt um den Schutz der Unterwassenarten zu gewähren.